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2. Juli 2020 | Pressemitteilung STZ | Pressemitteilungen Aufwind in der Presse

Stuttgarter Zeitung berichtet: Hilfe für Familien mit kranken Kindern - Ferry Porsche-Stiftung zeichnet gemeinnütziges Projekt aus

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Aufwind Bunter Kreis Ludwigsburg hat einen der drei ersten Plätze belegt.

Wenn ein Kind schwer krank oder viel zu früh auf die Welt kommt, sind die Eltern oft im Ausnahmezustand. Gerade die Entlassung aus der Klinik kann Ängste auslösen. Das Nachsorgeteam von Aufwind e.V. Bunter Kreis Ludwigsburg steht den Familien aus dem Landkreis in dieser Anfangsphase unterstützend zur Seite. Die Initiative der Kinderklinik Ludwigsburg gibt es seit 2011, die Krankenkassen finanzieren die Arbeit, allerdings bei weitem nicht kostendeckend.

„Wir sind wie alle Nachsorgeeinrichtungen auf Spenden angewiesen“, sagt die Teamleiterin Mirjam Trölenberg. Doch die Spendenakquise sei durch die Coronakrise noch einmal erschwert. Umso glücklicher ist das Team, dass Aufwind bei der Ferry-Porsche-Challenge einen der ersten Plätze belegt hat. 100 000 Euro erhält die sozialmedizinische Familiennachsorge von der Ferry-Porsche-Stiftung. „Wir sind überwältigt von der Nachricht. Das ist eine frohe Botschaft für uns und für die Familien im Landkreis Ludwigsburg“, sagt Mirjam Trölenberg, die auch zweite Vereinsvorsitzende ist. Jedes Jahr unterstützt das interdisziplinäre Team aus Pflegekräften, Sozialarbeitern, Psychologen und Kinderärzten zwischen 80 und 100 Familien, deren Kinder zwischen Null und 14 Jahre alt sind. Sie bringen Licht ins Dunkel, wissen, welche Anträge in die Wege zu leiten sind und stellen den Draht zur ambulanten Kinderkrankenpflege. Zuhören sei besonders wichtig, sagt Mirjam Trölenberg, die Familien in der Nachsorge betreut. Was sind die Sorgen und Ängste? Was können die Eltern leisten – und was schaffen sie nicht alleine? Wer aus dem Umfeld könnte helfen? Ziel sei es, die Familien in die Lage zu versetzen, ihre Belastung zu bewältigen, sagt sie. Das Preisgeld ermöglicht es Aufwind, das Portfolio zu erweitern. Schulungskurse sollen angeboten werden für Eltern mit krankem Kind, zum Beispiel zum Thema Ernährung. „Da gibt es noch eine Lücke im Landkreis“, sagt Trölenberg, die wollten sie füllen. Denn normale Babyernährungskurse kämen für Eltern eines Extremfrühchens nicht in Frage.